13. November 2018

Vor gut zwei Monaten wurde mir eine Kurzschaftprothese in die rechte Hüfte „eingebaut“. Ich hatte mich vorher schon sehr gesträubt, diesen Schritt zu gehen, denn natürlich hatte ich Angst und dachte, dass sei keine Kleinigkeit. Das ist es zwar auch nicht, aber die OP lief ohne Komplikationen und nennenswerte Schmerzen hatte ich auch nicht. War nicht halb so schlimm wie befürchtet. Ich war 10 Tage in der Klinik, hatte ca. 5 Wochen Reha, bin jetzt wieder zuhause. Die mentale Einstellung hat sich auch schon verändert. Anfangs dachte ich immer noch, dass ich da ja einen Fremdkörper in mir trage, der  nicht zu mir gehört. Mittlerweile bin ich froh, dass ich ihn habe…  Ich gehe wieder ganz normal, mache mittellange Spaziergänge, bewältige meinen Alltag (bin zwar noch zwei Wochen krank geschrieben) aber Einkaufen, Wohnung putzen etc. fallen mir absolut leicht. Natürlich muss ich noch meine täglichen Reha-Übungen machen, aber das macht mir nichts, ich freue mich sogar darauf!  Mitunter gibt es noch ein ganz leichtes Ziehen, mit dem ich aber gut leben kann, denn es ist kein Vergleich zu den Problemen, die ich vorher hatte. Außerdem wird auch das noch im Laufe der Zeit verschwinden,  lt. Ärztin.  Wichtig ist, dass man den Kopf nicht hängen lässt, sondern das Ganze sogar eher als Chance begreift, und sich natürlich an das hält, was die Ärzte sagen bzw. in der Reha mitmacht und sich nicht gehen lässt!

 

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