13. November 2018

Hallo, ich bin die Simone. Ich bin 46 jahre alt und habe Übergewicht wegen eines stressigen Bürojobs und falscher Ernährungsgewohnheiten. Meine Kniegelenksarthrose wurde schon relativ früh erkannt. Der Abbau an meinen Kniegelenken geschah schleichend. Ich hatte schon mit zwanzig Jahren die ersten Beschwerden beim Laufen gehabt und war zum Orthopäden gegangen. Er hatte eine leichte Arthrose beider Kniegelenke diagnostiziert. Die Beschwerden gingen dann immer wieder weg, also ignorierte ich sie. Mit den Jahren wurde es aber schlimmer. Meine Knie knackten und knirschten so, dass andere es hören konnten. Der Verschleiß war wohl auch wegen meines zunehmenden Übergewichts so rapide gegangen. Mein Stressjob forderte eben einen Frustausgleich, also aß ich. Den Laufsport hatte ich längst an den Nagel gehängt und meine Kniegelenke zunehmend geschont. Genützt hat es mir nichts. Ich hatte im Laufe der Zeit allerlei Schmerzgels aus der Apotheke aufgetragen, mit Null Erfolg. Der Orthopäde verschrieb auch dies und das und diagnostizierte nun eine mittelschwere Kniegelenksarthrose.

Mein Arzt riet mir erwartungsgemäß zum Abspecken und überraschend auch zu mehr Bewegung. Vor allem gelenkschonende Bewegungsarten wie Nordic Walking, Fahrrad fahren, Schwimmen oder Aquajogging legte er mir ans Herz. Die Kombination von Bewegungsmangel und Übergewicht, sagte er, ist eine Kombination prominenter Risikofaktoren für Arthrose. Oft sind auch erbliche Veranlagungen mit verantwortlich. Bei mir traf das auf jeden Fall zu. Vor allem aber hatte ich meine Gelenke durch falsche Haltung im Büro und zu viel Jogging mit falschem Schuhwerk überlastet. Meine Gelenkknorpel waren durch mein Gewicht förmlich abradiert worden. Anfangs bemerkte ich eher nach den Ruhephasen Schmerzen, später taten auch die Bewegungen weh. Ich gewöhnte mir Schonhaltungen an und belastete die überstrapazierten Gelenke immer weniger. Aufstehen wurde zur Qual. Schließlich nahm ich Schmerztabletten, wenn ich mich mal länger bewegen musste – nur leider half das auch nicht besonders gut. Ich habe dann angefangen, im Internet herumzusuchen und wollte herausfinden, ob es bessere Schmerzmittel gegen die Kniegelenksarthrose gibt. Einige berichteten über die Einnahme von Entzündungshemmern, andere meinten, moderate Bewegung sei gut. Manche bandagierten ihre lädierten Knie sogar. Es gab auch viele Leute, die es mit Nahrungsergänzung, Akupunktur oder Massagen versuchten.

Schließlich bin dann auch ich auf den Bericht von Franz gestoßen, der ja mit Aminosäuren so tolle Erfolge erzielt hat. Das war sehr sympathisch geschrieben. Und wie es meine Art ist habe ich ihn sofort angemailt und mit Fragen gelöchert. Daraus ist dann im Laufe der Zeit ein munterer Schriftverkehr geworden. Und als er mir sagte, dass er ein Forum für Menschen mit Arthrose aufbauen möchte und noch „Leidensberichte“ sucht, da habe ich mich sofort begeistert gezeigt. Ich finde die Idee super und hoffe hier viele neue Kontakte und Informationen zu bekommen.

Zurück zum Thema: Ich fand heraus, dass tatsächlich durch moderate Bewegung die Gelenkschmiere wieder verbessert werden kann. Auch die Intensität und Häufigkeit von Schmerzen ist damit zu verbessern. Es kommt anscheinend darauf an, die Geschmeidigkeit der Knorpel und der Gelenkflüssigkeit zu verbessern. Auf der anderen Seite reduziert man mit regelmäßiger Bewegung natürlich die Fettpölsterchen und nimmt ab. Ich erfuhr, dass nur 5 Kilo Gewichtsverlust meine Gelenke entlasten würden und auch die Schmerzen reduzieren könnten. Ich begann in meiner Verzweiflung, mehrmals in der Woche ein moderates Bewegungstraining zu absolvieren. Ich holte mein Fahrrad wieder aus dem Keller und schwamm im Sommer öfter mal ein paar Bahnen. Tatsächlich wurde meine zunehmende Gelenksteife besser und die Schmerzen waren erträglicher. Mit dem ganzen pharmazeutischen Zeug wie Acetylsalicylsäure-Schmerzmitteln, Diclofenac oder Ibuprofentabletten war ich nicht halb so gut klar gekommen. Die Wirkung auf die Knie hielt sich in Grenzen, die möglichen Nebenwirkungen einer dauerhaften Einnahme machten mir aber Sorgen. Der Blick auf alternative Therapieformen wie Akupunktur lag nahe, aber auch hier war der Erfolg nur mäßig überzeugend gewesen. Und teuer dazu, denn ich musste die Behandlung selber bezahlen.

Die Tipps von Franz kamen mir da wie gerufen. Die Aminosäuren haben auch mir wirklich gut getan. Vor allem, weil ich damit abgenommen habe. Seitdem komme ich mit meiner Kniearthrose sehr viel besser zurecht. Mein Stoffwechsel ist heutzutage deutlich besser, meine Schmerzen sind insgesamt weniger geworden.

 

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