13. November 2018

Hallo, ich bin Philip und 45 Jahre alt. Ich bin Bauingenieur und habe lange auf großen Bauprojekten im Ausland gearbeitet, bis mich meine aktivierte Arthrose in den Knien buchstäblich in die Knie gezwungen hat.

Als meine Beschwerden immer schlimmer wurden und ich gerade in China an einem großen Projekt mitarbeitete, ging ich erst einmal zu einem örtlichen Akupunkteur. Der gab mir außer den Nadelbehandlungen auch Kräuterabkochungen mit, die ich als Packung auf die Knie legen sollte. Das ging dann eine Weile ganz gut. Ich konnte mich besser damit arrangieren und hatte sogar das Gefühl, meine Beschwerden werden weniger. Dann musste ich für ein anderes Bauprojekt nach Kenia und da wurde es dann wieder schlimmer. Ich bin dann nach Ende des Projekts wegen meiner ständigen Rückenprobleme und der Kniegeschichte erst einmal in Kur gegangen und dort haben sie die aktivierte Entzündung im Kniegelenk festgestellt. Das war immerhin eine Erklärung für meine zunehmenden Schmerzen. Ich musste die Knie dann kühlen und ruhig stellen, es gab physikalische Therapien und intensive Schmerztherapie.

Besonders unangenehm waren die Gelenkspülungen, die ich zwei Jahre später beim Facharzt über mich ergehen lassen musste. Es hatten sich im linken Knie Reizergüsse gebildet, weil ich meine Knie natürlich nicht so geschont hatte wie es hätte sein sollen. Ich war mittlerweile auf einem kleineren Bauprojekt in Deutschland gewesen, wo ich als alleiniger Bauleiter das Sagen hatte und aus verschiedenen Gründen nichts so rund lief, wie ich es wollte. Da hatten sie mir Cortison gegeben und ich war dann schon schwer genervt von all der Chemie, die ich wegen der Kniegeschichte nehmen musste. Ich bekam von den nicht-steroidalen Antirheumatika und Schmerzmitteln früher oder später heftige Magenprobleme. Mein Arzt wollte mir dagegen Magenmedikamente verschreiben, aber das habe ich nicht mitgemacht. Auch das mit dem Cortison behagte mir überhaupt nicht. Alle behaupten, es ist ein wahres Wundermittel, aber sie fragen sich nicht, was für Folgen es bei langfristiger Einnahme hat.

Ich habe dann lieber hier eine Bauleitung in Deutschland übernommen und bin das erste Mal zu einem Alternativmediziner in München gegangen. Der hat erst einmal meine roten und geschwollenen Knie angesehen und mich nach meinen bisherigen Therapien gefragt. Er meinte, ich hätte schon viel zu lange diese Chemiehämmer eingenommen, die man eigentlich nur einsetzt, bis die Entzündung abgeklungen ist. Er versuchte es nun noch einmal mit Kühlung und Schonung, anschließend mit leichter Bewegungstherapie und Homöopathie. Er schlug außerdem eine Blutegelbehandlung vor. In meinen Ohren klang das alles nach nichts hilfreichem, aber der Mann war eine anerkannte Koryphäe in der Naturheilkunde und ich dachte, alles andere hat ja auch nicht ausreichend geholfen, was soll’s also. Ich probiere es! Die Alternativmedizin hat ja oft erstaunliche Erfolge. Über den positiven Effekt der Blutegeltherapie, die ich persönlich ekelhaft finde, war ich dann aber doch erstaunt.

Eine Operation kommt für mich noch nicht in Frage. Ein künstliches Kniegelenk hält vielleicht zehn Jahre und dann braucht man womöglich ein neues. Dazu bin ich noch zu jung. Ich begann also auf Rat meines Naturarztes hin mit Wassergymnastik und kaufte mir einen Cross-Trainer, damit ich mehr Bewegung hatte, aber meine Knie trotzdem schonen konnte. Außerdem machte ich mir Gedanken um mein Alter und den enormen Verschleiß, den mein Beruf mit sich brachte. Mittlerweile hat mein Therapeut auch eine Ernährungsumstellung vorgeschlagen. Da ich meinen Zustand inzwischen als verbessert empfinde, mache ich das auch mit. Er meinte, eine vitalstoffreiche Ernährung mit wenig Fleischanteil sei hilfreich, um die Entzündungsfaktoren positiv zu beeinflussen. Schmerz kann über einen guten Stoffwechsel leichter behandelt werden. Ich habe dann im Internet recherchiert und bin auf den Bericht von Franz gestoßen und habe mir die Seite über Aminosäuren angeschaut. Ich habe das dann auch ausprobiert und war überaus zufrieden mit dem Ergebnis. Hatte mich dann artig bei Franz per E-Mail für seinen Tipp bedankt und daraus ist dann eine echte Mail-Freundschaft geworden. Also bin ich auch gern bereit, an diesem Forum mitzuarbeiten und meine Erfahrungen zur Verfügung zu stellen.

Ich jedenfalls bin froh, dass ich nicht mehr in irgendeinem fremden Land mit so dick geschwollenen Arthrose-Knien herumlaufen muss, sondern jetzt einen weniger anstrengenden Bürojob habe. Ich kann dadurch meine Therapien gut koordinieren und es geht mir insgesamt besser.

 

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