13. November 2018

Hallo alle miteinander. Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mal im Internet was schreibe, aber warum nicht. Zum Thema Arthrose hab ich nämlich auch was zu sagen.

Bei mir – Olof, 64 Jahre – ist eine Osteoporose der Grund, warum ich schwere Gelenkarthrose habe. Bei mir sind gleich Knie und Hüften vom Gelenkverschleiß betroffen. Mein Gang ist mittlerweile so steif, dass sie mich in der Familie „Cowboy“ nennen. So steif, als wenn ich gerade ein Pferd zugeritten hätte oder nach langer Seefahrt wieder Land betrete. Bücken fällt mir auch immer schwerer. Tatsächlich ist mein schlimmer Gelenkverschleiß wohl auch bei mir dem Beruf zu verdanken. Ich bin selbständig mit einem kleinen Bauunternehmen. Jahrelang habe ich als Steinsetzer knochenharte Arbeit im Straßenbau gemacht. Eigentlich wollte ich mich auf die Geschäftsführung konzentrieren, aber wann immer Not am Mann war habe ich mit angepackt. Und es war häufig Not am Mann… Heute muss ich zwangsläufig kürzer treten. Körperliche Arbeit kann ich mir kaum noch antun. Die Schmerzen sind einfach zu stark geworden.

Ich hab im Lauf der Jahre verschiedene Ärzte aufgesucht und unterschiedliche Medikamente und Therapien ausprobiert. Erst bekam ich Ibuprofen und Krankengymnastik, später dann auch noch Wärmetherapie und natürlich musste auch die Osteoporose behandelt werden. Mein Arzt hatte mich erst mal zur Kur geschickt. Ich war ja immer hart im Nehmen gewesen und hab nie Urlaub oder Kur gemacht. Balkonien war genug. Ich wusste gar nicht, was ich in der Kurklinik soll unter all den Kranken. Da habe ich dann auch Elektrotherapie und stärkere Schmerzmittel bekommen und man hat mir gesagt, ich sollte einen Stock benutzen, um die Belastungen zu mindern. Ich hab die nur angesehen. Mit einem Gehwagen oder Stock fühlt man sich doch wie ein uralter Tattergreis. Das kommt für mich nicht in Frage. Ich hab mich inzwischen mit der Steife und den Schmerzen abgefunden. Wenn’s nicht mehr aushaltbar ist, gehe ich wieder zur Krankengymnastik.

Mein Enkel hat ein bisschen im Computer gestöbert und mir hin und wieder einen guten Rat gegeben. Er sagte immer, Opa, warum versuchst du denn nicht mal Akupunktur oder sowas? Aber aus meiner Sicht habe ich alles gemacht, was man machen kann. So neumodisches Zeug, dazu hatte ich kein Vertrauen. Mein Enkel war es auch, der den Erfahrungsbericht von Franz im Internet gefunden hatte – und mit den Informationen dort kann ich mich schon sehr viel mehr anfreunden. Die Aminosäuren sind ein klasse Tipp. Die haben mir richtig gut getan!

Erleichterung hat mir auch ein Schuhmacher gebracht. Den kannte ich von früher. Der war mal mein Nachbar gewesen und wir hatten uns dann aus den Augen verloren. Er sagte mir, man könnte bei Arthroseknien mit Einlagen einiges machen. Das war noch ein echter Fachmann von altem Schrot und Korn, der verstand was von Füßen. Heute macht man ja nur Nullachtfuffzehn-Einlagen, auf denen kein Mensch gehen kann. Dem Mann, dem hab ich vertraut. Seine Einlagen waren erstklassig, haben aber auch eine hübsche Stange Geld gekostet.

Soweit zu meinen ganz persönlichen Erfahrungen. Vielleicht konnten Sie ja die ein oder andere nützliche Information herausziehen.

 

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