13. November 2018

Ich werde in zwei Monate 43 und fühlte mich bis vor kurzem im besten Alter, wie es so schön heißt. Bis mir mein Arzt Arthrose in der rechten Schulter diagnostizierte. Für mich brach eine kleine Welt zusammen, da ich dachte, dass das ein Gebrechen für meine Großeltern ist. (Das meine ich jetzt nicht böse, aber glaubte, das betrifft eher alte Menschen). Nach dem ersten Schock ließ ich mir von dem Doc eine tolle OP-Methoden erklären: Mir werden Knorpelzellen entnommen. Das ganze wird mit ganz kleinen Instrumenten durchgeführt, fast würde ich behaupten, man bekommt davon gar nichts mit. Diese Zellen werden weitergezüchtet und später genauso vorsichtig und unkompliziert wieder eingesetzt. Das klingt genauso einfach wie es ist. Vielleicht hängt das Gelingen auch vom Alter ab bzw. wo und wie stark die Arthrose fortgeschritten ist. Ich war auf jeden Fall völlig begeistert, denn das letzte, auf das ich Lust hatte, war eine große OP mit rumschnippeln. Der letzte Eingriff ist jetzt knapp vier Wochen her und ich fühle mich wieder prima. Es dauert wohl auch noch einige (wenige) Monate bis die Schulter wieder komplett einsatzfähig ist, aber ich habe den Eindruck, das ist die richtige Methode gewesen.

 

Vorheriger Bericht | Nächster Bericht