13. November 2018

Ich möchte Ihnen von meiner Arthrose-Krankheit berichten und damit gern etwas Mut machen. Arthrose kann ja im Grunde in oder an jedem Gelenk auftreten, aber ich finde es gibt Gelenke bei denen es noch unangenehmer als bei anderen ist. Besonders ist das dann der Fall, wenn man das betroffene Gelenk häufig benutzen muß oder eine dauerhafte Versteifung besonders unangenehm und nachhaltig ist. Ich habe Arthrose in den Fingern gehabt, dass nennt sich Heberden-Arthrose, wobei diese Form immer das Fingerendgelenk betrifft, bei Mittelgelenken heißt das Bouchard-Arthrose. Doppelt unangenehm war das, weil ich Schmerzen in den betroffenen Gelenken hatte, die dann auch noch anschwollen.

Mein Arzt besprach mit mir den Therapieweg und schlug eine konservative Behandlung vor, mit der das Verschreiben von Salben und parallel einzunehmenden Medikamenten zu verstehen ist. Das negative daran ist, daß diese Therapieform keinen dauerhaften Erfolg hat. Das habe ich aber erst später erfahren und frage mich natürlich, warum das denn überhaupt gemacht wird… bei mir schlugen die Mittel aber leider so gut wie überhaupt nicht an!

Also gingen wir gleich zur nächsten Therapiestufe über, dem Lasern. Der Arzt zählte mir alle möglichen Vorteile auf, wie schmerz- und entzündungshemmende Wirkung, bessere Durchblutung, und ein Abschwellen der dicken Gelenke. Der Laser wirkt ähnlich wie die Aminosäuren aber natürlich auf ganz anderem Wege auf den Stoffwechsel und es kommt zu Selbstheilungsprozessen, die dadurch ausgelöst werden. Das waren die wesentlichen Punkte, da gibt es noch mehr aber die weiß ich jetzt nicht mehr. Besonders wichtig ist natürlich, daß durch das beschießen mit den Laserstrahlen keine Verletzungen oder Verbrennungen am menschlichen Körper entstehen. Nebenwirkungen soll es angeblich nicht geben, ich glaube das einfach mal so. Der einzige Nachteil ist, daß diese Therapieform nicht von der gesetzlichen KV bezahlt wird, da ich aber Privatpatient bin, war mir das egal. Insgesamt wurden mir zwölf Sitzungen verschrieben, die ich natürlich auch alle wahrgenommen habe. Mittlerweile kann ich wirklich sagen, daß ich wieder so hergestellt bin wie es sein soll. Ohne dicke Finger, Schmerzen und Schwellungen. Was ich nur noch mit auf den Weg geben möchte ist, daß sie sich im Vorfeld über die (beste) Therapie informieren, denn so können Sie unnötige vermeiden, Zeit gewinnen und sind schneller wieder fit.

 

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